2019

Woit rockt die Eurodistriktmeisterschaften

 


 

Zwei Qualifikationsnormen für die Deutschen zum Saisonauftakt geknackt 

 

 

Drei Starts , zwei Siege und die souveräne Qualifikation in zwei Sprintdisziplinen für die Deutschen zeigen, dass hier wieder ein Talent im LFV Schutterwald heranreift. Bei erneut  für die Sprintdisziplinen deutlich zu kühlen Temperaturen fanden zunächst am Morgen die Vorläufe über die 100m statt. Hier überraschte der erst 14 jährige Justin Woit in der Altersklasse M15 bei Gegenwind von 1 m /sec. mit einer unter den Bedingungen herausragenden Zeit  von 11,70 sec.( Quali. Deutsche 11,80sec.)  Im Endlauf über die 100m musste er sich nur dem französischem Rekordhalter Jeff Erius geschlagen geben. 

 

Planmäßig und mit noch reichlich Luft nach oben verliefen dann die 300m Hürden. In einer Top Zeit von 42,18 sec. kam er hier bei seinem ersten Rennen über diese Distanz ins Ziel und unterbot sowohl die Qualifikation für die Deutschen (43,50)  als auch den Vereinsrekord des LFV (43,30) jeweils um mehr als eine Sekunde. Bemerkenswert auch sein Sieg über die 80m Hürden, die nur  knapp eine Stunde nach dem harten 300m  Hürden Rennen stattfanden, Hier kam er zwar nicht mehr an seine Bestzeit heran, aber die 11,53 sec. zeigen, dass auch über die kurze Hürdendistanz mit ihm in Zukunft zu rechnen sein wird.

 

Ein weiterer Sieger über die Hürden kommt in der Altersklasse U20 ebenfalls aus Schutterwald. Bei seinem ersten Rennen über die 99 cm hohen Hindernisse kam Patrik Schrempp in guten 17,20 sec. ins Ziel. Eine neue Bestleistung mit dem 800gr Speer (47,02m) brachten ihm Platz 2 ein. Zugunsten des Speerwurfs musste er allerdings auf das 100m Finale verzichten , das er zuvor in 12,31 sec. erreicht hatte. 

 

Ebenfalls mit einer neuen Bestleistung über die 100m startete Finn Heitzmann (U18 )  in den Wettkampf . Die bei starken Gegenwind erzielten 12,24 sec. lassen darauf hoffen, dass  für ihn bei besseren Bedingungen bald die 12 Sekunden Schallgrenze fallen wird. In einer starken  Weitsprungkonkurrenz zeigte er zudem mit 5,99m , dass seine Form ansteigt. Auch er startete erstmals über die 91 cm hohen U 18 Hürden. Für die 110m benötigte er 16,23 sec.

 

Helena Junker gewann über die 100m ihren Vorlauf gegen die spätere Endlaufsiegerin Sophia Striebel.  Auf den Endlauf musste sie aber leider  leicht angeschlagen verzichten. Louisa Basler (W14) konnte über die 100m ihrer Altersklasse ebenfalls den Endlauf in neuer Bestzeit (14,31sec. ) erreichen, sie verzichtete zu Gunsten des Speerwurfs , bei dem sie ebenfalls eine neue persönliche Bestweite aufstellte, auf das Sprint- Finale. 

 

LFV- Neuling Alex Schmidt (U18) konnte erstmals die 100m unter 13 sec laufen (12,82 sec.). Zufrieden mit ihrer Kugelstoßleistung war bei den Frauen Kirsten Leiser mit knapp 10m , während sie mit dem Speer mit 25m deutlich  unter ihren Möglichkeiten blieb.  Einen beherzten Debut-Lauf über die 400m Hürden zeigte in ihrem ersten U18 Jahr Sina Böhle.  An der letzten Hürde noch auf Platz zwei liegend musste sie ihrem hohen Anfangstempo am Ende Tribut zollen und wurde noch von zwei Mitstreiterinnen knapp auf dem letzten Metern überholt. 74 Sekunden standen am Ende bei ihr auf der Uhr. Verletzt passen musste bereits nach dem Aufwärmen Hanna Lea Junker (W14). Nicola Müller (U18) wurde ebenfalls leicht angeschlagen geschont, Hanna Höll (U18) musste erkrankt passen. 

 

 

Schlechte Bedingungen beim Sprint in Emmendingen
Schlechte Bedingungen beim Sprint in Emmendingen

LFV Athleten trotzen den widrigen Bedingungen

 

Beim Saisoneinstand der Schutterwälder Jugend in die Leichtathletiksaison 2019 hatten die LFV - Athleten  in Emmendingen mit widrigen Umständen zu kämpfen Bei Kälte und immer wieder einsetzendem leichten Regen waren es vor allem für die Sprints sehr ungünstige Bedingungen. Trotzdem wurde der  Wettkampf nicht abgesagt sondern als erweitertes Training verstanden und in Angriff genommen.

 

Um so erfreulicher, dass zunächst die beiden LFV Mädchen Nicola Müller und Helena Junker bei Platz 1 und 2 über die 100m in der Altersklasse U18 gute Zeiten präsentieren konnten. Nicola kam dabei in 13,21.sec knapp vor der erst 15 jährigen Helena  (13,28 sec.) ins Ziel. Über die längeren Sprintdistanzen konnte dann Helena Junker die 300m ihrer Altersklasse U16 in sehr guten 43,51 sec. und mit fast 4 sec. Vorsprung gewinnen. Nicola Müller sprintete über die 200m in ebenfalls bei diesen Bedingungen  sehr guten 26.95 sec. zum Sieg. 

 

Finn Heitzmann U18 kam als einziger Schutterwälder über die 100m in 12,37 sec. in den Bereich seiner bisherigen Bestzeit. Martin Gabel (12,40 sec.) war bei den Männern nur unwesentlich langsamer blieb aber  eine halbe Sekunde über seiner Bestzeit .Eine gute Premiere bei seinem ersten Wettkampf überhaupt zeigte Alex Schmidt (U18) über die 200m , die er in 26,00 sec. absolvierte.

 

Mit der 5 kg Kugel konnte der Mehrkämpfer  Finn Heitzmann  dann  noch mit 12,35 m überzeugen, Patrik Schrempp warf erstmals mit dem 800gr. Speer und sicherte sich hier Platz eins mit knapp 47,00 m. Nicola Müller warf ebenfalls in der höheren Altersklasse U20 mit dem 600gr Speer. Ihre 32,00m  (Vereinsrekord)sind bei ihrem ersten Wurf mit dem schwereren Gerät eine zufriedenstellende Weite. 

 

Im Weitsprung zeigten dann alle LFV Akteure gute Ansätze , es kam aber bei den Bedingungen keiner mehr auch nur annähernd an seine Bestleistung heran. 

 

Letzte Vorbereitungsphase des LFV  im Trainingslager Cattolica 

 

Mit insgesamt 14 Athleten und 2 Trainern gings vor Ostern auch in diesem Jahr für eine Woche nach Italien. Mit viel Spaß , Sonne, Strand und Meer , aber auch mit zwei Trainingseinheiten täglich bereiteten sich die Aktiven und die Jugend des LFV in Cattolica auf die Saison 2019 vor.

Nachdem mit Justin Woit  bereits der erste LFV Athlet für die "Deutschen" qualifiziert ist, hoffen die Schutterwälder Trainer, dass nach der gelungenen Vorbereitung nunmehr alle Athleten fit in die Saison starten und sich mit guten Leistungen für die anstehenden Meisterschaften qualifizieren zu können. So wird man in den nächsten Wochen in Schutterwald nach der Belastung im Trainingslager in der letzten Phase der Vorbereitung am Formaufbau der Mannschaft arbeiten. Einige Vorbereitungswettkämpfe sind schon geplant, bevor es ab Juni in die ersten Saisonhöhepunkte geht.

 

 

Helena mit souveränen Saisonstart

Traumbedingungen empfingen die Athleten des LFV Schutterwald in Rheinau, dem Austragungsort der Ortenauer- und Kreiswaldlaufmeisterschaften.  Einen Traumstart in die Saison erwischte hier  Helena Eos Junker (W15). Bei einem gemeinsamen Rennen der Altersklassen U16 und U18 hatte sie insgesamt in einem starken Teilnehmerfeld auch insgesamt die Nase vorn. In einem von Anfang an kontollierten Rennen, indem das junge Langsprinttalent nie an ihre Leistungsgrenze gehen musste, benötigte sie am Ende für die 2100m lange Strecke 7: 42 min. Nach einer erfolgreichen Hallensaison holte sie gleich zu Saisonbeginn die nächsten Titel als Ortenau und auch Kreismeisterin.

 

Jessica Funk (W14) konnte in ihrer Altersklasse ebenfalls überzeugen. Platz 2 in 8:21min sind auch für sie ein erfolgreicher Saisoneinstand. Eine gute Zeit erreichte zudem Linus Höll (M14), der für die 2100m 7:46 min benötigte. Hanna Höll (U18)  absolvierte die 2100m in 8:45,00 min. Erkrankt passen musste diesmal Justin Woit(M15)

                            LFV mit starker Vorstellung bei den Badischen

 

Wieder einmal konnte das Schutterwälder Leichtathletikteam bei den Badischen der Altersklasse U20 / U 18 und U 16  einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Insgesamt sieben Medaillen brachten die jungen Athleten mit nach Hause.  

Obwohl mit Finn Heitzmann und Nicola Müller (beide U18) zwei Medaillenhamster der  LFV-Jugend  verletzt bzw. erkrankt passen mussten,  konnten  bereits am Samstag in den Jugendklassen zwei Podestplätze  gefeiert werden. Patrik Schrempp, der zuvor als Mehrkämpfer in drei Disziplinen (Weit, Kugel und Hürden) das Finale erreicht hatte, krönte seinen Start in Mannheim mit der Goldmedaille über die 4 x 200. Auch Sina Böhle konnte  sich nach etwas holprigen Start über die Hürden dann in ihrem ersten Rennen über die 400m in 65,94 sec. über die Bronzemedaille freuen.   

 

Der zweite, Tag an dem die Altersklasse U16 an der Reihe war, begann mit einer Überraschung. Mit einer der schwächeren Vorleistungen (10,77 sec.) von 16 Teilnehmerinnen gemeldet trat Hannah Junker (W14) über die 60m Hürden an. Bereits im Vorkampf steigerte sie sich auf 10,14 sec und erreichte das A-Finale. Hier konnte sie sich nochmals auf 9,95 sec. steigern und sicherte sich die Bronzemedaille.

Justin Woit (M15) zog  mit der stärksten Vorlaufzeit von 8,72 sec.  ins Finale der 60m Hürden ein, wurde jedoch hier durch einen Sturz eines Mitbewerbers behindert und konnte so nicht mehr in den Medaillenkampf eingreifen. Auch im 60m  Sprint blieb er als Vierter unter seinen Möglichkeiten. Seine erste Medaille holte er sich dann im Fünfsprung, wo er mit 17,07m die Bronzemedaille gewann. Seiner Favoritenrolle wurde er über die 300m gerecht. Hier wurde er badischer Meister in sehr guten 38,67 sec.

Licht und Schatten lagen bei Helena Junker (W15) an diesem Tag nah beieinander. Im Weitsprung verpasste sie auf Platz 4 denkbar knapp die Medaille, genauso knapp ging sie  über 60m leer aus. Ein erstes Ausrufezeichen setzte sie als Schlussläuferin der Staffel. Der Silberrang unter 19 angetretenen Staffeln waren ein erstes Erfolgserlebnis für die junge Athletin.  Folgen lies sie eine weitere Vizemeisterschaft über 300m, für die sie an diesem Tag 43,26 sec. benötigte. 

Fünfte über die 800m wurde Jessica Funk (W14). Louisa Basler(W14) verletzte sich beim Einspringen und konnte nicht mehr in den Medaillenkampf im Fünfsprung eingreifen.

 

Überzeugende Vorstellung von Helena Junker Mannheim 27.01.19 
Nachdem viele Talente des LFV am vergangenen Wochenende krankheitsbedingt passen mussten, war der LFV Schutterwald beim Mannheimer U16 Hallensportfest nur noch mit einem Miniteam am Start. Helena Junker (W15) und Jessica Funk (W14) sorgten mit ihren Ergebnissen aber wiederum für einen erfolgreichen und somit sehr erfreulichen Wettkampftag aus Sicht des LFV. 

 

Insbesondere Helena Junker überzeugte mit immer noch ansteigender Form für  die in drei Wochen an gleicher  Stelle stattfindenden Landesmeisterschaften. Nachdem sie bereits zwei Wochen zuvor an gleicher Stelle sowohl im Weitsprung als auch im 60m Sprint deutliche neue Bestwerte aufgestellt hatte,  konnte sie sich auch diesmal wieder enorm steigern. Mit hervorragenden 5,25m siegte sie im Weitsprung einer starken Konkurrenz (22 Teilnehmerinnen) und avancierte zur bisher stärksten badischen Weitspringerin ihrer Altersklasse dieser Wintersaison. Auch im 60 m Sprint schraubte sie bei ihrem Platz 2 im Finale ihre Bestzeit um eine Zehntel auf 8,19 sec. nach oben. Neben den 300m , bei denen sie ohnehin zu den Medaillenanwärterinnen bei den Landesmeisterschaften zählt,  wird nun auch im Kurzsprint und im Weitsprung mit ihr zu rechnen sein.  

 

Wieder im Wettkampfgeschehen  zurück ist die langzeitverletzte Jessica Funk, die die gesamte letzte Saison nach einem Schulsportunfall versäumt hatte. Bei ihrem ersten Wettkampf nach über einem Jahr erreichte sie alle angestrebten Ziele auf Anhieb . Sowohl im Kugelstoß, bei dem sie in Mannheim Platz 2 belegte, als auch im 60 Sprint (8,65sec.), in dem sie das A-Finale unter über 40 Teilnehmerinnen erreichte qualifizierte sie sich souverän für die Landesmeisterschaften. Auch über 800m zeiget sie ihr Potential. Hier reichte ihre Kraft noch nicht ganz aus und sie musste  auf den letzten Metern noch drei Läuferinnen passieren lassen, aber mit  ihrer Zeit von 2:38,40 min unterbot sie dennoch deutlich  die geforderte Qualifikationsnorm für die Landesmeisterschaften. 

 

Woit und Junker schnell unterwegs   Mannheim 13.01.19

 

Gute Leistungen präsentierte der Schutterwälder Nachwuchs in der Mannheimer Leichtathletikhalle. Justin Woit und Helena Junker (beide noch U16) konnten in den Sprintdisziplinen der Altersklassen U18 voll überzeugen. Während Justin in 7,54 sec.(Jg 04/ Vereinsrekord)  im A Finale der höheren Altersklasse stand und als jüngster Sprinter insgesamt Siebter wurde,  konnte Helena Junker (04) als Dritte des B-Finals der weiblichen Jugend  mit der Zeit von 8,29 sec. ebenfalls einen  neuen Vereinsrekord aufstellen. Beide verbesserten dann auch noch die Vereinsrekorde des LFV über die 200m. Justin blieb in 24,09 sec fast eine halbe Sekunde unter seiner alten Bestzeit,  Helena lief in ihrem ersten 200m Rennen überhaupt hervorragende 26,70 sec. Auch im Weitsprung zeigte sich Helena  deutlich verbessert.. Mit 4,99m sprang sie über einen halben Meter weiter als jemals zuvor. Beide Athleten sind aussichtsreiche Medaillenkandidaten in vielen Disziplinen für den Höhepunkt der Hallensaison der U16 , den badischen Hallenmeisterschaften am 17.02 an gleicher Stelle in Mannheim. 
Knapp vor Helena  lag im Weitsprung ihre ältere Vereinskameradin Nicola Müller (02),  die mit guten 5,03 m ebenfalls im Finale der qualitativ und quantitativ starken Konkurrenz (23 Teilnehmerinnen/Siegerin 6,02)) stand. Im Sprint blieb sie diesmal aufgrund ihres Trainingszustandes erwartungsgemäß unter ihren Möglichkeiten.
Sein Soll erfüllte  Finn Heitzmann (03) der mit 6.08 m den dritten Platz im Weitsprung belegte. Auch er zeigte im Sprint zum jetzigen Zeitpunkt  erwartungsgemäß noch nicht ganz was er kann.
Für unsere Mehrkämpfer Nicola und Finn  war der Wettkampf als erweiterte Trainingseinheit angelegt. Technische Verbesserungen innerhalb des Wettkampfs zeigten dabei Wirkung,, so dass insbesondere der letzte Sprung von Finn, der zwar leicht übergetreten war, dann in die angestrebte Weite ging und so deutlich weiter als die zu Buche stehenden 6.08m.ging. Unsere beiden U18 Athleten, gehen so gut vorbereitet zu den Hallenmeisterschaften. Hier sind sowohl Nicola als auch Finn  bis hin zu den Süddeutschen gleich - wie es sich für Mehrkämpfer gehört -   in mehreren Disziplinen qualifiziert und haben einige Endkampfchancen. 
Ein weiterer Mehrkämpfer des  LFV ging mit Patrik Schrempp (01) an den Start. Bei seinem ersten Hürdenrennen über die 60m/Hürden  in der Altersklasse U20 kam er in guten 9,40 sec. ins Ziel. Für den 60m Sprint  benötigte er 7,69 sec. Bei den badischen Hallenmeisterschaften der Altersklasse U20 wird auch er in einigen Disziplinen antreten.
Noch nicht ganz zurecht kam Sina Böhle bei ihren ersten Starts in der Altersklasse U18.  Im 200m und 60m Sprint blieb sie diesmal über ihren bisherigen Bestzeiten. Bis zu den badischen U18 Meisterschaften in Mannheim ist allerdings auch von ihr eine deutliche Leistungssteigerung zu erwarten, dort wird unsere junge Athletin im Langsprint an den Start gehen.